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Für meine Mutter


Langsam laufe ich den Gang entlang,
weiß nicht, was ich machen kann,
denn am Ende des Flures steht ein Sarg
- aufgebahrt !
Dutzende Kränze um ihn gestellt
Der Anblick allein mich schon quält.
Mein Kopf gesenkt,
mein Auge zu tränen anfängt
und dann bin ich da,
dem Sarg so nah.
Die Tränen laufen über mein Gesicht
und ich kann es glauben nicht.
Mein Herz zerissen - ein tiefer Spalt
Bitte mach die Augen wieder auf -
Schau mich an, flehe ich dann !
Wimmernd sitze ich vor Dir,
wünschte Du wärst bei mir.
Der Schmerz ist unbeschreiblich -
ungeheuerlich !
Was soll ich denn ohne Dich machen ?
Wann werde ich wieder fröhlich Lachen ?
Du warst der Inhalt meines Lebens,
ohne Dich ist alles vergebens.

DANKE DAS ES DICH GAB

Unsere Toten sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht,
in unsere Augen voller Tränen.



